Island Oktober 2016

 

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Robert und Susanne Nufer
 

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"Ein Paradies ist nur solange ein Paradies, bis es entdeckt wird."

(Kein isländisches Sprichwort)

 

 

Nur 24 Monate nach 2014 sind wir noch einmal nach Island geflogen, um die Insel in ihren schönen Herbstfarben zu geniessen. Allerdings ist der Tourismus ist in den letzten zwei Jahren geradezu explodiert.

Beispiel gefällig? Kostete der billigste Eintritt für ein Bad in der "Blauen Lagune" nahe Grindavik 2014 schon damals schmerzhafte EUR 35.-, sind es heute bereits EUR 50.-, und das auch nur nach Voranmeldung per Internet!

 

Das ändert natürlich nichts an der Schönheit der teils spektakulären und rauen Landschaft Islands mit ihren Gletschern, Vulkanen, Lavafeldern und unzähligen Wasserfällen.

 

 

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Über dem Atlantik ist der Erdschatten kurz vor Sonnenaufgang beim Anflug auf Island sehr gut zu sehen.

 

 

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Seltún: Brodelnde Quellen beim Hochtemperaturgebiet der geologisch vulkanisch aktiven Zone im Süden Islands.

 

 

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Seltún: Brodelnde Quellen beim Hochtemperaturgebiet der geologisch vulkanisch aktiven Zone im Süden Islands.

 

 

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Das Naturschutzgebiet Indjánahöfði am Keiflarvatn.

 

 

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Basaltige Ablagerungen am Keiflarvatn.

 

 

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Dis Skulptur Sólfar – Das Sonnenschiff von Jón Gunnar Árnason, beliebtes Fotomotiv in Reykjavik.

 

 

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Die neugotische Hallgrimskirkja - das Wahrzeichen Reykjaviks.

 

 

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Im Innern der Hallgrimskirkja: Links die Orgel aus dem Jahr 1992, rechts ein Kirchenfenster von Leifur Breiðfjórð.

 

 

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Unser Geheimtipp für Geniesser und Feinschmecker - bleibt geheim.

 

 

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Selbst bei stürmischem Wetter sind die Herbstfarben ein Genuss: Die Grundmauern einstiger Ställe an der Küste des Fjords Hvalfjörður.

 

 

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Susi hat's gesehen: Geologische Formation in Þingvellir oder laufender Troll?

 

 

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Am Öxarárfoss in Þingvellir.

 

 

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Immer wieder ein spektakulärer Anblick: Der obere Katarakt am Gullfoss.

 

 

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Der Geysir Strokkur - Phasen eines Ausbruchs.

 

 

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Der Kratersee Kerið in der Nähe von Selfoss.

 

 

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Auf der Fahrt von Selfoss aus Richtung Osten.

 

 

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Nass und grau in grau: Unter dem Wasserfall Seljalandsfoss.

 

 

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Heftiger Sandsturm am Fährhafen zu den Westmänner-Inseln.

 

 

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Am Skogafoss. Zum Glück waren gerade Dreharbeiten für einen Film im Gange. Deshalb wurden Besucher gebeten, den Wasserfall für einen Moment frei zu geben.

 

 

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"Badewetter" am Strand von Reynisfjara bei Vík í Mýrdal.

 

 

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Überall Basalt, Basalt, Basalt bei den Höhlen von Reynisfjara.

 

 

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Vor den Höhlen von Reynisfjara sind die Basaltsäulen viele Meter hoch und senkrecht.

 

 

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"Catch of the day": So muss Essen.

 

 

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Endlich ein sonniger Morgen: Unterwegs nach Vík í Mýrdal rasten wir kurz am Fluss Múlakvísl. Nach Vulkanausbrüchen der Katla 1955 und 2011 wurde jeweils die Brücke weggerissen und musste neu gebaut werden (das bogenförmige Gebilde links der Bildmitte). Hier beginnt der grosse  Mýrdalssandur.

 

 

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Laufskálavarða: Hier stand im frühen Mittelalter ein Gutshof, der im Jahr 894 bei einem Vulkanausbruch zerstört wurde. Es ist eine uralte Tradition, dass Reisende hier eine Steinwarte errichten sollen, um Glück für die Reise zu erbeten. Auch heute noch werden vom Isländischen Strassenbauamt kleine Steine zur Verfügung gestellt.

 

 

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Das echte Isländische Moos bedeckt im Süden stellenweise den Boden soweit das Auge reicht. Je nach Untergrund folgt dann wieder völlig moosfreie Landschaft, gefolgt von der nächsten "Mooszone".

 

 

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Der "Kirchenboden" Kirkjugólf bei Kirkjubæjarklaustur. Hier wurde von einem Gletscher eine Basaltschicht abgeschliffen. So entsteht der Eindruck, man stünde auf einem Kirchen- oder Küchenboden.

 

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Der Wasserfall Foss á Siðu beim Gehöft Siðu etwas östlich von Kirkjubæjarklaustur bietet eine herrliche Herbstkulisse.

 

 

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Es scheint, als dass die Eisberge am Ende des Jökulsárlón rasant dahin schmelzen.

 

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Eisberge, die ins Meer und dann wieder an Land gespült werden, bilden wunderschöne "Diamanten".

 

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Eisberge, die ins Meer und dann wieder an Land gespült werden, bilden wunderschöne "Diamanten".

 

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Dieser "Diamant" hatte - ein Moment der Unaufmerksamkeit - seinen Preis. Zum Glück hatten wir Ersatzkleider dabei.

 

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Wunderschöne Vergänglichkeit and der Küste von Jökulsárlón: Vielleicht wird es diese Naturwunder aufgrund der Erderwärmung in wenigen (zwei?) Jahren schon nicht mehr geben.

 

 

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Im Aufstieg zum Svartifoss im Skaftafell-Nationalpark.

 

 

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Leider war das Wetter auch dieses Mal am Svartifoss nicht sonnig.

 

 

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An der kleinen Gletscherlagune des Svinafellsjökull.

 

 

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So glücklich und entspannt werden wir diese Island-Tage in Erinnerung behalten.

 

 

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Man kann sehr gut erahnen, gegen welche Kräfte der Natur sich diese Strasse behaupten muss. Hier sind wir in einem Sander wenig östlich von Vík í Mýrdal.

 

 

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Grassodenhütten und Stallungen in Drangshlíð. Wer hier überwintern wollte, musste sich gut mit Elfen und Trollen verstehen.

 

 

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Szenenwechsel: Genussvoller Abschluss der Ferien nach einem Bad im "Natural Hot Pot" in Hveragerði.

 

 

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Im Besucherzentrum des Geothermie-Kraftwerks: hier, 30 km von Reykjavik, wird das Heisswasser der Hauptstadt gewonnen und durch grosse Röhren dorthin gepumpt.

 

 

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Im Besucherzentrum des Geothermie-Kraftwerks Hellisheiði gönnen wir uns einen Kaffee, bevor es der Südküste entlang bis zum äussersten Zipfel Islands geht.

 

 

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Jetzt kennt auch Susi den südwestlichsten Punkt Islands. Auch am Nachmittag des letzten Ferientages herrscht mistiges Wetter. Immerhin regnet es nicht, aber es ist eisig kalt und ein rauer Wind pfeift uns um die Ohren.

 

 

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Auch im Westen Islands verläuft die Grenze zwischen der Amerikanischen und der Eurasischen Kontinentalplatte. Eine Fussgängerbrücke verbindet hier Kontinente miteinander.

 

 

 

 

 

Apropos Tourismus-Entwicklung in den letzten Jahren: Bilder von Mitte Oktober 2016:

 

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"Dank" Globalisierung, Billigfliegern und vielleicht auch "dank" der politisch unsicheren Lage in vielen Ländern werden die touristischen Sehenswürdigkeiten Islands jetzt selbst im Oktober von Touristen geflutet. Konnte man vor wenigen Jahren entlang der Südküste vielerorts im Oktober noch gar nicht übernachten, sind heute einige Hotels bereits ausgebucht.

 

 

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Robert und Susanne Nufer, Therwil (Schweiz)