Zwei Monate Australien (30. Aug. - 27. Okt. 2019)

Robert Nufer (Rö) und Patrick Gfeller (Pa)

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Zehn Jahre sind seit unserer letzten gemeinsamen Reise nach Australien bereits vergangen. Und sieben Jahre liegt auch die Sonnenfinsternis-Reise 2012 mit Susi zurück. Wir sind inzwischen über sechzig Jahre alt und pensioniert. Pa und ich (Rö) haben uns schon lange vorgenommen, möglichst noch in "jungen" Jahren das australische Outback - wahrscheinlich zum letzten Mal - während zweier Monate zu besuchen. Jetzt, im Nachhinein dürfen wir von einer gelungenen, schönen Reise berichten. Im 4WD mit Dachzelt haben wir 17'000 km ohne jegliche kritische Situationen zurückgelegt. Wir sind gesund geblieben, aber wir mussten auch einsehen, dass wir nicht mehr fünfzig sind. Trotzdem haben wir die Reise richtig genossen. Hier sind einige Eindrücke davon - Wir nehmen Sie mit...

Fr. 30. 8. 2019 Abflug

Pa's Freund Benz holt uns in Sissach und Therwil ab und fährt uns zum Flughafen in Kloten. "Herzlichen Dank und bis in zwei Monaten". Da wir uns Business leisten, ist das Einchecken schnell erledigt und wir dürfen uns bis zum Einsteigen in der Emirates-Lounge aufhalten. Für alle vier Flüge (Zürich - Dubai - Perth - Dubai - Zürich) haben wir die beiden Mittelsitze in Reihe 14 reserviert. Bis zum Einsteigen geniessen wir die Annehmlichkeiten in der Emirates Lounge. Sechs Stunden dauert der Flug nach Dubai, und auch dort lassen wir uns in der Emirates Lounge kulinarisch verwöhnen. Das Gate für den Weiterflug ist gleich nebenan - sehr praktisch. Auf dem zehnstündigen Flug können wir sogar entspannt Filme schauen, Musik hören oder dösen. Es ist schon später Samstagnachmittag, als wir in Perth landen und uns per Limousinen-Service zum Parmelia Hilton Hotel fahren lassen. Wenige Hundert Meter vom Hotel entfernt finden wir ein feines Restaurant: Das Main Street Ryu Japanese Food X Liquor. Wir wissen zwar nicht genau was wir essen, aber es schmeckt prima!

Unser Airbus A380-800 nach Dubai.

So, 1. 9. 2019 Tag in Perth

So angenehm und bequem der Flug auch war, der Jetlag lässt sich nicht weg kaufen. Es ist schon 11:20 Uhr, als mich Pa weckt, der heute seinen Geburtstag feiert. Allerdings, raussen regnet es stark und wir kommen nicht umhin, nach einem Morgenkaffee einen Regenschirm zu kaufen. Allzu viel nützt der auch nichts, denn es ist windig und dazu ziemlich kühl. Uns fällt auf, dass um den Bell Tower herum einige Wolkenkratzer gebaut wurden. Wir schlendern in der Mall umher, futtern in einer Passage eine Nudelsuppe und gehen dann nochmals zum Bell Tower. Leider sind wir zu spät: Geschlossen. Abendessen im Hoteleigenen Restaurant und dann war's es mit Akklimatisation. Morgen geht's auf die Piste...

Garstiges Winterwetter in Perth... und das an einem Sonntag und erst noch an Pa's Geburtstag.

Panorama der Skyline beim Bell Tower in Perth. Vor zehn Jahren stand der Turm (Bildmitte) noch ganz allein in der Landschaft.

Mo, 2. 9. 2019 Perth - Cervantes

Heute geht es richtig los: Ein Taxi bringt uns zum Autovermieter Britz, für uns eine altbekannte Adresse. Wir bekommen einen Toyota Landcruiser mit Tachostand 26'206 km. Da dieser Wagen für fünf Leute gedacht ist, geben wir viel Material ab, um es nicht unnötig mitzuschleppen, so auch das Bodenzelt und den Hammer. Die ersten beiden Nächte werden wir in einem Motel schlafen. Damit haben wir morgen genügend Zeit, um unser Gepäck vernünftig zu verstauen. Den ersten Einkauf tätigen wir bei Woolworths in Midland, fast schon wie immer.

Eigentlich sollte unsere Reise direkt hinunter zur Nullarbor Plane gehen. Aber weil wir uns kurz vor der Reise entschieden haben, in einem Monat einen Ebbe-Flut-Zyklus in Derby fotografisch festzuhalten, haben wir bis dahin einige Tage mehr als geplant zur Verfügung. Deshalb wollen wir gleich am Anfang der Reise versuchen, den nächtlichen Sternenhimmel in der Pinnacles Desert zu fotografieren.

Auf nach Cervantes: In den letzten Jahren wurde die neue Küstenstrasse 60, der Indian Ocean Drive, zwischen Lancelin und Cervantes fertiggestellt. Da auch am nördlichen Stadtrand von Perth viele Autobahnen im Bau sind, haben wir grosse Mühe, diese Straße zu finden, denn das eingebaute Navi, Google Maps und die App maps.me empfehlen teils unmögliche Routen. So schlägt das Navi einmal vor, auf eine Autobahnbrücke hinauf abzubiegen... Schließlich sind wir auf der Route 60. Bei der ersten Rast sehen wir, wie ein Camper von Britz von einem Abschleppdienst aufgeladen wird. Hoffentlich kein schlechtes Omen.

Für die nächsten zwei Nächte ist ein Zimmer im Cervantes Pinnacles Motel gleich beim Memorial Park gebucht.

Um 17:00 Uhr erreichen wir bei teils bewölktem Himmel die Pinnacles Desert im Nambung National Park, wo wir nächtliche aufnahmen machen wollen. Aber weil es nach Sonnenuntergang zu regnen droht, brechen wir ab und genießen stattdessen das Abendessen in unserem Lieblingsrestaurant Cervantes Bar and Bistro.

Damit ist das erste Foto-Experiment leider gescheitert, aber morgen ist ja auch noch ein Tag, respektive eine Nacht...

Die Pinnacles in Westaustralien sind Überreste versteinerter Baumwurzeln. Vor Zehntausenden von Jahren lagen hier Sanddünen, auf denen Bäume und Sträucher wuchsen. Die Oberfläche des sandigen Bodens war damals einige Meter höher gelegen, also über den noch vergrabenen Pinnacles. Als die Dünen weiter zogen blieben diese kristallisierten Wurzeln zurück.

Fast märchenhaft und Phantasie anregend...

An wenigen Stellen ist erkennbar, dass das Terrain früher höher gelegen war und dass es mehrere Wellen von vorüberziehenden Sanddünen gegeben hat.

Di, 3. 9. 2019 Cervantes

Erst um neun Uhr erwachen wir, der Jetlag ist also noch nicht ganz verschwunden. Ich habe mir überlegt, ob es Sinn macht, einen der grossen Koffer aufs Autodach zu versorgen, damit die mühsame Koffer-Schlepperei und das Gequetsche ein Ende hat. Das Frühstück im Pinnacles Motel ist einfach und gut. Wir geniessen es ganz allein im hübsch hergerichteten Restaurant.

Im General store von Cervantes gibt es nichts Brauchbares zu kaufen, wie vor sieben Jahren schon. Zudem ist alles schweineteuer. Also lassen wir es bleiben. Wir spazieren kurz zum Meer. Ob Ebbe oder Flut ist können wir nicht richtig erkennen, denn der Tidenhub hier ist sehr klein. Aber mehr dazu werden wir in einem Monat hoffentlich erleben.

Wir finden heraus, dass wir die hinteren Rückenlehnen im Toyota nach vorne kippen kann! So passen unsere beiden grossen Koffer der Länge nach auf je einen Sitz und wir können uns in Zukunft jeder von seiner Seite aus aus dem Koffer bedienen.

Wir fahren nach Jurien Bay, wo Rö ein dickeres Tshirt kauft und gehen kurz den dortigen Jetty besuchen. Dann fahren wir zurück nach Cervantes und besuchen unterwegs den Molah Hill Lookout. Von hier aus kann man die Weitsicht in alle Himmelsrichtungen geniessen. Da wir früher im Jahr hier sind als auf unseren früheren Reisen, ist die Natur saftiger und farbiger.

Als wir wieder in Cervantes sind, packen wir viele Artikel wie die beiden Gasöfen, Gasbomben, überzähliges Geschirr, das wir sicher nie gebrauchen werden, in einen wasserdichten Sack, verschnüren diesen und binden ihn auf dem Dach vor dem Zelt fest. Jetzt haben wir im hinteren Teil des Wagens genügend Platz für die weitere Reise.

Da es immer noch pfiffig kalt und teils stark bewölkt ist, ziehen wir das Nachtessen im Restaurant einem weiteren Ausflug in die Pinnacles vor. Das Experiment Milchstraße und Pinnacles findet damit leider endgültig nicht statt. Aber wir sind ja noch fast zwei Monate in Australien...

Funktionstest des Dachzeltes. Das Design hat sich seit unserer letzten Reise etwas verändert, also tun wir gut daran, uns damit vertraut zu machen.

Pa auf der Jetty in Jurien Bay.

In den Boden des Jurien Bay Marine Parks eingelegte Mosaike. Diese wurden 2013 von Mitgliedern des Inspirational Community Arts Network (ICAN) geschaffen.

Vom Molah Hill Lookout hat man einen schönen Überblick über die buschige Landschaft mit den weissen Sanddünen der Küste entlang.

Mi, 4. 9. 2019 Cervantes - Busselton

Es heisst Abschied nehmen von Cervantes und wir machen uns auf die ursprünglich direkt geplante Reise in den Süden Australiens. In Badgingarra, um wie von früheren Reisen gewohnt, einen Kaffee zu trinken. Wir haben uns für diese Strecke auf dem Brand Highway (Hwy) entschlossen, weil wir nicht noch einmal Zeit mit dem GPS-Chaos verlieren wollen. Gleichzeitig können wir so Perth am östlichen Rand umfahren.

Bevor wir Cervantes verlassen machen wir den kurzen Abstecher zu den Stromatolithen im Lake Thetis.

Es ist immer noch kalt und windig, und wir hadern etwas mit der Entscheidung, ob wir wie geplant der Küste entlang zur Nullarbor Plane fahren wollen oder eher durch das Landesinnere, was etwas schade wäre. Zuerst geht es zum Mittagessen nach Mandurah. Wir verzichten weiterhin auf das Dachzelt und buchen ein Zimmer im Esplanade Hotel Busselton, weil es immer noch sehr kühl und windig ist. Das Hotel ist unmittelbar neben der Jetty gelegen, die wir kurz anschauen gehen.

Zum Abendessen kehren wir im BYO Dynasty Chinese Restaurant ein. BYO bedeutet, dass das Restaurant keine Lizenz für alkoholische Getränke hat. Man darf aber Wein mitbringen (Bring Your Own) und bezahlt dem Restaurant eine kleine Gebühr für die bereitgestellten Gläser und das Öffnen des Weins (corkage=Entkorkung). Die uns bedienenden jungen Mädchen sind extrem scheu und haben wohl Verbot, Gäste freundlich anzulächeln. Das Essen ist sehr gut, würde aber für sechs Personen reichen, schade.

Als Schlummertrunk gibt es dann noch einen Flat White (Kaffee) im Eck-Café d'amore.

Ein Rotkappen-Regenpfeifer (red-capped plover?) hat es sich auf einem eingefallenen Stromatolithen gemütlich gemacht.

Teilansicht des Busselton Esplanade Hotels.

Do, 5. 9. 2019 Busselton- Pemberton

Wir wecken uns um acht Uhr. Da es hier im Südwesten kalt ist, buchen wir gleich ein Zimmer im Karri Forrest Motel in Pemberton für heute Nacht. Es wird sich zeigen, dass gerade in diesen Tagen ungewöhnlich kalte Luft über Australiens Südwesten strömt.

Vor wenigen Jahren wurde auf äusseren Ende des Jettys in Busselton ein Unterwasser-Observatorium (UWO) errichtet. Das ist ein acht Meter hoher auf dem Meeresgrund stehender Zylinder mit vielen Fenstern. So kann die Unterwasserwelt bequem beobachtet werden.

Hier südlich von Perth werden vor allem Weinreben angebaut. Nach einem Kaffeehalt in der Bäckerei von Augusta geht es über das berühmte Weinanbaugebiet von Margaret River zum Leuchtturm von Leeuwin, dem südwestlichsten Punkt Australiens.

Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir die Ortschaft Pemberton im Tals der Lillooet Rivers. Die Ortschaft ist bekannt für den Gloucester Tree auf einer Anhöhe gleich ausserhalb. Dieser Baum diente einst der Feuerwehr als Aussichtspunkt. Wer will, darf die dem Mast entlang eingeschlagenen Metallstifte bis in eine Höhe von fünfzig Metern erklimmen.

Da es in Australien immer sehr schnell eindunkelt, spazieren wir schon bei Nacht hinunter zum Restaurant Treehouse Tapas and Wine bar.

Der Busselton Jetty (Steg) ist 1.7 km lang und damit der längste auf der südlichen Hemisphäre. Am äusseren Ende befindet sich das UWO.

Mit dem seit 2017 verkehrenden Busselton Jetty Train kann man sich zum UWO (Underwater Observatory) fahren lassen.

Korallen an einem der originalen Holzpfeiler im Unterwasser-Observatorium Busselton.

Pausensnack in Margaret River auf der Fahrt in den Süden.

Das Gestein hier im äussersten Südwesten Australiens gehört zu den ältesten an der Erdoberfläche.

Das längst vergessene Mühlrad am Strand von Augusta.

Pa erklimmt einige Sprossen des Gloucester Trees.

Fr, 6. 9. 2019 Pemberton - Denmark

Wir hatten relativ kalt in der Nacht. Gerade jetzt zieht diese Kaltluftzone über uns hinweg. Mit der Abfahrt lassen wir uns Zeit bis gegen zehn Uhr. Aber zuvor fahren wir hinunter zu den alten Eisenbahnen, die in Pemberton ausgestellt sind. Eisenbahnliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Anstatt sie zu verschrotten kann man hier mehrere ausrangeierte Lokomotiven und Wagen - oder was davon noch übrig ist - bewundern. Wir haben Glück, denn gerade in diesem Moment fährt ein Tram ein, das Touristen gemütlich durch die Wälder der Gegend fährt. Kurz vor Walpole kann man vom John Rate Lookout das Meer in der Ferne sehen. Nach dem Mittagessen im Park von Walpole geht's auf dem Tree Top Walk bis auf vierzig Meter hinauf ins obere Stockwerk des Waldes, für AUD 21.- pro Person nota bene!

Da für heute keine Unterkunft im Stirling Range Retreat frei ist, entscheiden wir uns, in Denmark zu nächtigen. Das Koorabup Motel ist perfekt und wir machen hier zum ersten Mal Waschtag.

Kurz nach achtzehn Uhr wollen wir Wein für unser Abendessen kaufen, aber in Denmark sind alle Geschäfte bereits geschlossen - richtig tote Hose.

Der Zug mit der Dampflok V1213 ist immer noch für touristische Ausflüge in Betrieb.

Die hier eher nicht mehr...

Eine der in den Fünfzigerjahren in Betrieb genommenen Dieselloks.

Vom John Rate Lookout aus können wir nach zwei Tagen Unterbruch das Meer wieder sehen.

Der Tree Top Walk im Valley of the Giants ist 600 Meter lang und man spaziert bis auf vierzig Meter höhe über dem Boden.

Sa, 7. 9. 2019 Denmark-Esperance

Da wir gestern nicht weit gefahren sind, steht uns heute eine lange Etappe (542 km) bevor. Um nicht durch Albany fahren zu müssen, geht es auf Nebenstrassen über Mount Barker, den Stirling NP, Borden und Jerramungup nach Esperance.

Noch im Gelände des Motels sehen wir unser erstes lebendige Känguruh. Waren es bis anhin vor allem Reben, die das Landschaftsbild prägten sind es jetzt riesige Rapsfelder, teils bis zum Horizont. Leider konnten wir in der Nacht auf heute nicht im Stirling Range NP schlafen, aber im Bluff Knoll Café gegenüber trinken wir einen Kaffee. Das muss sein, war ich doch schon vor siebzehn Jahren mit Manfred und Verena hier. Damals, nach der Sonnenfinsternis 2002.

Westlich von Esperance befindet sich der Pink Lake, der früher wirklich pink war. Durch starke Veränderungen von Wasserzu- und abflüssen sowie der Salinität hat er jedoch diese Farbe verloren - nur der Name blieb.

Im Hotel Comfort Inn merken wir, dass ich die Zimmerbuchung für gestern statt heute gemacht habe. Pech und Lehrgeld...

Bis jetzt haben wir immer in einem Zimmer geschlafen, aber ab morgen wird gezeltet. Wir kaufen für zukünftiges Essen unterwegs ein und geniessen das feine Abendessen im gediegenen Restaurant des Hotels.

Pause am Rand eines der vielen Rapsfelder zwischen Denmark und Esperance.

Blick zum Toolbrunup Peak am nördlichen Rand des Stirling Range Nationalparks.

Das "Wahrzeichen" von Ravensthorpe ist sein riesiges Getreidesilo.

Der Jetty in Esperance. Leider fehlt der Gemeinde das Geld für eine Reparatur.

So, 8. 9. 2019 Esperance - Balladonia

Im Vorfeld der Reise haben wir uns über die mögliche "Abkürzung" auf der Parmango Road-Piste informiert. Allerdings waren die Angaben derart widersprüchlich, dass wir uns entschliessen, auf der geteerten Strasse über Norseman nach Balladonia zu fahren. Nach zwei Tankstopps in Salmon Gums und Norseman sind wir bereits um 14:15 Uhr in Balladonia und können gemütlich das Dachzelt vorbereiten. Hier kostet eine Übernachtung AUD 30.-.

Von wegen Nullarbor... Unterwegs nach Balladonia.

Trümmerteil der am Freitag, dem 13. Juli 1979 in der Nähe von Balladonia abgestürzten Raumstation Skylab. Für wenige Tage war die Zwanzig-Seelen-Gemeinde weltbekannt. In einem Museumsraum im Roadhouse sind Zeitungsausschnitte von damals ausgestellt.

Auf dem Campground Balladonia: Unser Zelt ist bereit für die erste Übernachtung im Freien.

Der zunehmende Mond steht für uns Europäer praktisch auf dem Kopf.

Mo, 9. 9. 2019 Balladonia - Madura Pass

Wir haben sehr schlecht geschlafen. Es war kalt und die ausgeliehenen Schlafsäcke taugen nichts bei weniger als zehn Grad. Um 08:30 Uhr sind wir fahrbereit, nachdem wir uns bei einem Flat White aufgewärmt und Kellogg's Müsli gefuttert haben. Weil hier der Sprit teuer ist, tanken wir nur soviel wie nötig. Bald erreichen wir die mit 146.6 km längste gerade Strasse in Australien Richtung Caiguna. Das Caiguna Blow hole ist verstummt oder verstopft und auch die Cockelbiddy cave, die ich Pa zeigen wollte, ist geschlossen, da sich offenbar Steine im Höhleninnern bewegt haben.

Wir passieren noch in Westaustralien die Zeitzone und müssen, so dämlich es erscheint, die Uhr um 45 Minuten vorstellen.

Um vierzehn Uhr sind wir bereits beim Madura pass Motel, wo wir kurzerhand für eine Nacht ein Zimmer buchen. Zu schlecht haben wir gestern gepennt. Leider ist der Pool, auf den wir uns gefreut haben leer - was für ein Jammer. Heruntergekommen müsste man das nennen. Auch das Firmenschild der Tankstelle liegt am Boden. Das Abendessen hingegen ist aber sehr lecker. Leider sind die Portionen viel zu gross...

Heute geht es zuerst mal gerade aus: Am westlichen Anfang der Nullarbor Plane ist die längste Gerade Strasse Australiens.

Beim Caiguna Blow hole bläst manchmal ein Wind mit bis 70 km/h als Folge von Luftdruck-Unterschieden im karstigen Gelände der Gegend.

Aussicht vom Madura Pass in die Weiten der Nullarbor Plane.

Di, 10.9. 2019 Madura Pass-Nullarbor

Wir haben sehr gut geschlafen - halt in einem warmen Zimmer! Um 08:00 Uhr ist bereits buntes Treiben in der Anlage. Mehrere Reisende machen ihre Motorräder und Autos reisefertig. Es geht der Südküste entlang, aber immer fünfzig bis hundert Meter über dem Meeresspiegel. In Eucla werfen wir einen Blick auf die Überreste der alten Telegraphenstation, die 1877 als "manual repeater" gebaut wurde. Vom Rest der einstigen Ortschaft ist nichts mehr zu sehen; alles ist unter Sanddünen begraben. Die abgebrochene Südküste weiter östlich gehört zu den schönsten Landschaftsmerkmalen Südaustraliens.

Wir erreichen das Nullarbor RH und bleiben über Nacht. 2002 konnten Manfred, Verena und ich endlich auf die gelungene Beobachtung der Sonnenfinsternis anstossen.

Wir zelten "unpowered" und haben Glück, dass uns ein Mann am Grill den genialen Trick mit der Backfolie zeigt, womit das mühsame Reinigen der Grillherde entfällt. Er gibt uns gleich ein Stück davon. Das müssen wir so schnell als möglich kaufen.

Pa brutzelt hier zum ersten Mal auf der Reise Fleisch auf einem Grill.

Nach dem Abendessen sehen wir die Internationale Raumstation ISS über unsere Köpfe hinweg fliegen, wie schon gestern Abend auf dem Madura Pass.

Wir finden heraus, dass man den Regenüberwurf mit seinen drei Gestängen abmontieren kann. So dürfte das Versorgen des Dachzeltes fortan besser gehen.

Keine Autos und keine Royal Flying Doctors auf der Notlandebahn, also Zeit für eine Hommage - 50 Jahre später.

Auch die Reste der einstigen Telegraphenstation in Eucla versinken langsam im Sand.

Über weite Strecken sieht die australische Südküste so aus wie hier im Great Australien Bight Marine Park.

Noch rasch das Bettzeug nach oben legen, dann ist das Schlafzimmer bereit.

Ein wunderschöner Sonnenuntergang wird uns geschenkt.

Mi, 11. 9. 2019 Nullarbor - Wirulla

SWir haben zwar besser geschlafen als letzte Nacht, aber immer noch nicht optimal. An die starke Abkühlung bis zum morgen haben wir uns noch nicht gewöhnt.

In der ganzen Nullarbor Plane haben wir von Feldbewirtschaftung nichts gesehen, was sich fünf Kilometer vor der Ortschaft Nurra schlagartig ändert. Ringsum sind nun grosse Getreidefelder angelegt. In Ceduna ist wieder eine Quarantäne-Station und wir sollen dem Beamten einen Blick in den Kühlschrank erlauben, damit er überzeugt ist, dass wir keine Früchte und Gemüse dabei haben. Unser gewünschtes Hotel in Ceduna ist leider ausgebucht und wir müssen weiterfahren. Aber vorerst kaufen wir einige Haushaltartikel (Messer, Abwaschbecken, Bratfolie...) und natürlich Grillgut und Getränke. Hier gibt es unseren Lieblingsorangensaft "Nippis".

Da für morgen die erste und zugleich lange Fahrt ohne jegliche Infrastruktur durch die Wüste nach Glendambo geplant ist, lassen wir bei Bridgestone die Hinterräder tauschen. Anstatt die abgefahrenen Hinterräder mit den Vorderrädern zu tauschen, meint Jimmy, dass es besser sei, die bessern Räder vorne zu lassen. Ich halte das für falsch, und es wird sich zeigen, dass ich Recht habe.

Wir fahren zur Ortschaft Wirulla und buchen eine Nacht im Hotel. Es ist leider die mieseste Absteige, die man sich vorstellen kann. Was die Holzwürmer hinter der Täfelung ausspucken türmt sich am Boden auf mehrere Häufchen im Flur. Immerhin schlafen wir drinnen. Das Nachtessen brutzelt Pa im Park vis-à-vis.

Warnschilder beim Nullarbor Roadhouse. Kamele und Wombats haben wir keine gesehen, nur sehr viele überfahrene Känguruhs.

Die Sträucher in der östlichen Nullarbor Plane erinnern an riesige Broccoli.

Nicht zum letzten Mal sehen wir unseren Wagen von unten: Jimmy montiert die Hinterräder um. Übermorgen wird einer davon platt sein!

Flur im "Hotel" Wirulla. Wie es im Bad aussieht, kann man sich vorstellen.

Dann lieber draussen: Pa bereitet des Abendessen in Wirulla vor.

Do, 12. 9. 2019 Wirulla-Port Augusta

Bereits vor sieben Uhr erwachen wir. Duschen und dann so schnell wie möglich weg von hier. Etwas ausserhalb von Wirulla frühstücken wir auf dem ersten Parkplatz. Bemerkenswert, wie ein kleiner Wren eine viel grössere Krähe attackiert, die etwas von unserem alten Brot bekommen hat.

Nun haben wir uns dazu entschieden. nicht durch die Wüste nach Glendambo, sondern nach Port Augusta zu fahren, weil wir den Hinterrädern nicht trauen. Um acht Uhr geht die Fahrt auf der wie überall bis jetzt perfekt instand gehaltenen Strasse los, und den ersten Flat White gibt es in Wudinna.

Zwanzig Kilometer weiter, in Kyancutta verpassen wir die Abzweigung nach Port Augusta. Da wir es erst nach fünfzig Kilometer merken, geht's halt nochmals so weit zurück und dann auf die richtige Strasse, den Eyre Hwy. Dann wollen wir in Iron Knob tanken, aber der Ort, bei dem im zwanzigsten Jahrhundert Eisenerz gewonnen wurde, ist heute eine Geisterstadt, was uns an der rostigen Tankstelle sofort klar wird. Die wenigen Einwohner versuchen mit der Geschichte der Erzmine den Tourismus zu beleben.

Wir buchen in Port Augusta "powered" auf dem Campground neben dem Fluss (Pirie-Torrens Corridor), weil die Plätze dort nicht am sandigen Rand der Anlage liegen. Nach einem Einkauf in der Stadt geht's kurz zum Bahnhof an der Ghan-Linie.

Das Zelt ist heute in Rekordzeit (~zweieinhalb Minuten) aufgestellt.

Über weite Strecken verläuft die 2002 stillgelegte Wasserleitung zwischen Tod und Ceduna entlang der Strasse nach Port Augusta.

Auf dem Eyre Highway Richtung Port Augusta.

Maps.me führt diesen Rosthaufen in Iron Knob als Tankstelle auf! Zum Glück war es für uns nicht dringend. In Australien gilt: "Tanken wenn man kann, nicht wenn man muss!"

Auf dem Güterbahnhof in Port Augusta. Das Logo CRM auf den Eisenbahnwagen gehört - nicht unerwartet - der Firma China Railway Materials (Australia) Pty. Ltd.

Abendstimmung auf dem Campground in Port Augusta.

Fr, 13. 9. 2019 Port Augusta - Wilpena

Wir schlafen immer besser. Und ausserdem scheinen wir den zwölfstündigen Schlaf auch zu benötigen. Man geht bei Sonnenuntergang ins Zelt und steht bei Sonnenaufgang wieder auf. Es ist sieben Uhr. Vom Meer her ziehen neblige Wolken über die Gegend und die Autoscheiben sind beschlagen.

Da der Liquorshop erst um neun öffnet, trinken wir den Morgenkaffee bei Coles und kaufen dann ein Dreissigerpack Bierdosen. Die fahrt über Quorn nach Hawker ist kurz. 2002 fuhr man hier durch endlose Weizenfelder, aber heute sind keine zu sehen. Leider ist die Beiz beim alten Ghan-Bahnhof erst um 16:00 offen. Deshalb entschliessen wir uns, schon heute bis zum Wilpena Pounds Visitor Center zu fahren und dort zu campieren. Der Caravanpark im Wald ist bestens ausgerüstet und nach einem kurzen Spaziergang im Nationalpark und einer Dusche wir das Abendessen gegrillt.

Hier kommen wir in die südlichen Flinders Ranges.

Wie in den meisten Ortschaften in Australien gibt es auch in Quorn einen Informationsstand, an dem man sich schnell informieren kann.

Die ehemalige Stadthalle in Quorn wurde 1978 komplett umgebaut und dient heute als Gemeindehaus.

So könnte 1878 das Segway erfunden worden sein ;-)

Waldspaziergang im Wilpena Pound National Park.

Eine Tannenzapfenechse (Tiliqua rugosa) ist ausser Vögel - und natürlich Fliegen - das einzige Tier, dem wir begegnen.

Sa, 14. 9. 2019 Wilpena-Marree

In der Nacht hat Pa ein Känguruh vorbeihoppeln gehört. Das wäre dann erst das zweite dieser Reise. Zum Frühstück bereiten wir auf dem Grill Toast zu, was nicht optimal ist, aber den Raben zu schmecken scheint. Hier im Flinders Range National Park wurde mit der Bunyeroo Road ein wunderschöner Scenic Drive als Schotterpiste angelegt, der sich durch die teils bizarre Landschaft schlängelt. Sie mündet in die Brachina Gorge Road und man verlässt so südlich von Parachilna die Flinders Ranges. Die Berge hier sind über 500 Millionen Jahre alt, also viel älter als unser Jura und die Alpen.

2008 war ich mit Manfred und Verena schon einmal in der Gegend und wir staunten damals, wie ausgestorben das Städtchen Leigh Creek war. Wir fahren deshalb hin, um zu Mittag zu essen. Ausgestorben scheint es immer noch zu sein, aber immerhin hat es in der 245-Seelengemeinde ein Resort mit einem Restaurant. Hier wohnen vor allem Arbeiter der Kohlemine, aber diese wurde 2015 geschlossen und wird jetzt als Mülldeponie benutzt. Da man keinen Zugang mehr hat, kann ich Pa die Tagebaumine und die damals ausgestellte Fördermaschine nicht zeigen... ein weiterer Flop. Lyndhurst - einige Kilometer weiter nördlich - war 2002 eine Art Woodstock für Sonnenfinsternis-Freaks. Das will ich Pa auch zeigen. Der Ort, wenn man von Ort sprechen will, hat gerade einmal dreissig Einwohner. Das kleine Hotel mit seinem Zeltplatz existiert noch, und auch eines der Erinnerungsbilder an die Sonnenfinsternis vor siebzehn Jahren hängt noch an der Wand. Da wir schon am Mittag hier sind, entschliessen wir uns zur Weiterfahrt nach Marree. Die Strasse ist seit diesem Jahr durchgängig geteert, also kein Problem für unsere Reifen.

Der Caravan Park wurde seit dem letzten Mal um einige Wohncontainer erweitert, aber es gibt für die vielen Gäste opffenbar nur eine einzige Toilette und Dusche. Zum Glück kennen wir uns hier aus, denn einige Meter weiter beim stillgelegten Bahnhof gibt es eine tolle Koch- und Essgelegenheit sowie Toiletten. Beim Brutzeln und Essen geniessen wir obendrein einen schönen Sonnenuntergang und sehen den Vollmond über dem Bahnhof aufgehen.

Aussicht vom Razorback Lookout zu den Ketten der Flinders Ranges.

In der Brachina Gorge.

Die Eisenbahnbrücke über den Emu Creek wenige Kilometer südlich von Leigh Creek wurde bis vor kurzem für den Kohletransport nach Port Augusta benutzt. Jetzt ist die Linie stillgelegt.

Erinnerungsbild an die totale Sonnenfinsternis 2002. Es hängt seit damals an einer Wand im Hotel Lyndhurst.

Pa in unserer Lieblings-Freiluftküche beim Bahnhof Marree.

So, 15. 9. 2019 Marree - Woomera

Wir verzichten auf die Morgentoilette im Oasis, weil eine Toilette für hundert Menschen schlicht zu wenig ist. Beim Bahnhof kann man die eben gereinigten öffentlichen Anlagen benutzen.

Den warmen Kaffee trinken wir im Marree hotel, wo der Mann hinter der Theke allerdings ziemlich unfreundlich ist. Das Rückgeld für zwei Kaffees behält er stillschweigend, und die Frage, ob die Borefield Road geteert sei beantwortet er mit ja. Für uns war diese Frage wichtig, denn wegen unserer geänderten Route werden wir heute auf dieser Strasse nach Roxby Downs fahren und wenn man hier eine Panne hat, wartet man möglicherweise sehr lange auf Hilfe.

Bevor wir abfahren schlendern wir etwas im Bahnhofsareal umher und fotografieren die Eisenhahnexponate. Dann geht es zum ersten Mal auf eine richtige Piste, den Oodnadatta Track Richtung Norden.

die eisenskulpturen bei plane henge fotografieren wir ausgiebig, da wir in diesem leben wahrsch. nie mehr hierhin kommen werden.

bei bopeechee gehts linka ab richtung olympic dam, Denkste... Es ist eine Piste und wir haben immer noch die abgefahrenen Hinterreifen drauf.von dem man von der strasse aus nicht sieht und roxby downs.

das ist immer nochmein hübsches städtchen, aber in der einkaufszaile sind die meisten läden geräumt und stehen zur vermietung .

woomera erreichen wir eine stunde später. wir schlendern durch die raketenausstellung und beziehen unpowered am ortseingang.

anders als in marree ist der caravanpark bei weitem nicht voll besetzt, also sehr gemütlich.

duschen und wäsche waschen, dann ein einfaches znacht..

wir erfahren, dass morgen die strasse zwischen glendambo und coober pedy zwischen 7 und 15 uhr gesperrt sein wird.

damit werden wir in glendambo festsitzen...

30697 km 271 km heute

Die am Bahnhof Marree ausgestellte diesel-elektrische Lokomotive NSU57. Die Motoren dieser Serie wurden von Sulzer (Winterthur) gebaut. Die Züge verkehrten zwischen 1954 und 1987 auf der alten Ghan-Linie zwischen Port Adelaide und Darwin.

Wassertank am Bahnhof Marree.

Solche Ochsen-Karren wurden in der Pionierzeit in den Weinanbaugebieten benutzt.

Plane henge: Mechaniker Robin "Mutoid" Cooke fügt diesem "recylaldeischen" Park immer wieder die eine oder andere Figur aus Schrott hinzu.

An einem versalzten Tümpel beim Lake Eyre South.

Mo, 16. 9. 2019 Woomera-Roxby Downs

es windet stark, bevor es gagt. einige tropfen fallen und der wind ist unangenehm böig

hinten links ist der reifen plat, mist.

heute nur 93 km

der manager shane telefoniert r uns die hotline, um eine reparaturwerkstatt zu erreichen. das würde bis 1315 dauern. dh warten, wrten und eine frustsuppe zu kochen.

 schliesslich fährt gegen 1345 harry von bridgestone in roxby heran. erwechselt auf den ersatzreifen (das hätten wir auch tun können) und fährt nach roxby downs voraus, wo er wohnt und ein freind die richtigen reifen aus port augusta über nacht herbeifahren wird (hoffentlich)

wir haben keine motovation, dad zelt aufzuszellen und beziehen ein zimmer

im discovery holiday park.

tanken 30791 km nach 797.8 km 87.1 ltr 166.5/ ltr 145$

Di, 17. 9. 2019 Roxby Downs-Coober Pedy

in der veteran suite ist es auch in der nacht kälter geworden. pa und ich haben versucht, die bettdecken irgendwie um uns zu wickeln, dass die füsse warm bekommen.

es ist ein wollenloser schöner morgen, der uns begrüsst.

um 0900 fahren wir zur olympic dam mine, wo harry seine werkstatt hat.

die zwei räder sond da und werden von einem mechaniker montiert. 750$, aber das ist es uns wert.

wir passieren pimba. wo ich vor 17 jahren mit m und v eine prächtige sofi newundern konnte. das erfolgsfoto wird nachgestellt.

wir erfahren, dass die stasse zwischen glendambo, wo wir im rh etwas futtern, wieder offen ist, also können wir zügig nach cp losfahren. unterwegs ist die lake hart area ein sehenswerter ort um die übrigbleibende salzkriste bis in die ferne zu senen

1800 in coober pedy. wir treffen wiede auf jucy, der auch noch viele wochen allein unterwegs sein wird und seinen wagen in sydney abgeben wird.

als er erfährt, dass wir unseren landcruiser in perth abgenen werden, sind wir uns lachend einig, alle drei etwas verrückt zu sein.

im opal inn beziehen wir ein zimmer, weil wir dachten zwei tage hier zu sein.

auch den chinesen hinter dem drive through bottle shop gibt es auch noch, also ist es kar, dass wir dort zu nacht essen.

es hat sich heute alles wieder zum guten gewendet.

31266 km 475 km heute

Mi, 18. 9. 2019 Coober Pedy - Erldunda

wir haben sehr gut geschlafen.

das wetter ist schön, aber moch bläst eine kalte bise

tanken 31266 km mach 475.3 km 62.26 ltr 105.87$ 169.9/ ltr

breakaways extrem windig.

fahrt nach norden.

marla ist crowded. wir kaufen etwas kalt essbares und futtern auf der nächsten restarea.

kaffee und schokolade in kulgera, das neu aufgepeppt ist.

es ist sehr diesig.

erldinda ist auch ziemlich crowded, aber wir bleiben hier mit dem entschluss, im restaurant zu macht zu essen.

31769 km heute 503.7 km

Do, 19. 9. 2019 Erldunda-Glen Helen

die nacht war warm und ohne jeglichen wind.

tanken stuarts well 31876 km  ach 610.3 km 84.73 ltr 160.99 $ 203/ ltr

weiter nach alice springs, wo wir zuerst dir gap fotografieren, was bisher unterlassen wurde.

in alice springs kauft rö kurze hosen mit beintaschen.

nach einam imbiss entschliessen wir uns, nach glen helen zu fahren, wo wir dann zwei nächte bleiben werden.

besuch beim big hole beim ellery creek.

in gh buchen wir unpowered. leider gibt es keine heliflüge mehr, was auch die Ngestellte als shame bezeichnet.

der ganze tag ist wolkenlos und der wind ist warm und trocken.

32106 km heute 336.8 km

Fr, 20. 9. 2019 Glen Helen-Alice Springs

gut geschlafen.

es ist überzogen mit winigen wollenlöchern.

wir entschliessen, über herrmansburg auf dem larapinta drive nach alice zu fahren und dort zweimal zu übernachten.

gleich nach gh auf dem lookout mount sonder kurz anzuhalten.

von tyler pass aus sieht man das gosse bluff, aber zu diesig und klein für kameras.

es gint eine piste zum bluff. aber bald ist man zu nahe, um die felsen als kreterrand zu erkennen.

in herrmannsburg ist nichts los 

es beginnt zu blasen, und baös ist die luft rötlich von staub

kurzer besuch bei der honey moon gap.

am rand von as haben wir wieder empfang und buchen gleich zwei nächte im aurora as.

das ist günstig und optimal am todd river gleich an der mall gelegen.

wir futtern suppe und reste auf dem zimmer.

32362 km heute 256 km.

Sa, 21. 9. 2019 Alice Springs

das frühstück essen wir im hotel, d.h. mann muss von der rezeption nach hinten raus gehen , dann durch die ganze einstellhalle bis gamz nach hinten, von dort seitlich links auf die strasse und dann wieder links ins restaurant red ochre grill.

wir versuchen an informationen zum tanami track zu bekommen, aber die brochüre von touristenbüro ist spärlich. röbi beantragt vorsorglich ein permit für yuemdumu, auch wenn wir es wahrsch. nocht gebrauchen werden.

einkauf für die reise bei woolworth

kleiner imbiss calamari im sporties. a, nachmittag fahren wir zum corroboree rock und auf dem rückweg zurjessie und emily gap.

 32459 km heute 97.1 km

So, 22. 9. 2019 Alice Springs - Tanami Road

es ist ein schöner morgen. federwölckchen

ziemlich kalt.

frühstück im red ochre grill, dann beginnt das Abenteuer tanami.

wir tanken voll, denn diesel dürfte auf der tanami sehr teuer sein.

tanken 32460 km 584.1 km 65.15 ltr 161.9/ ltr 105.48$

bewölkt tanken tilmouth well 32645 km 185 km 16.63 ltr 196/ ltr 32.6$

nette chilenen riesige small portion chips

bis yendumu 576 

polizistin rät uns weiter zu fahren, da kinder scheiben einschlagen und klauen könnten.

leichter regen.

fahren bis zu einer antennenstation, da man etwas abreits im innenradius einer kurve ist.

32918 km heute 458.2 km 

Mo, 23. 9. 2019 Tanami Road - Halls Creek

die ganze nacht bläst ein böiger wind und es rauscht im dachzelt

um 0430 weckt mich pa, weil ein gewitter im anzug ist und wit unter einem 50 m hohen eisenmast stehen.

wir packen rasch alles zusammen und warten im wagen auf die morgendämmerung.

dazu fahren wir ganz langsam, um nicht etwa tiere anzufahren.

an etwas zu trinken denken wir nicht, weil der wind blödsinnig stakt weht.

mit sonnenaufgang geht es dann richtig los, aber bei jedem versuch, die türe zu öffenen lassen wir den wunsch nach etwas trinkbarem fallen.

beim rabbit flat ist nichts mehr mit besuch.

irgendwann gibt es eiskaffee und brötchen, aber zum frühstück kommen wir noch viel später auf einem lkw rastplatz, wo drei grader die piste pplanieren.

den ganzen tag ist es stark bewölkt, und einmal giesst es richtig stark, allerdings nur wenige sekunden.

wir habe noch nichts warmes im bauch, und so wollen wir in bililuna tanken, aber wir finden die tankstelle nicht.

der sprit reicht ohnehin locker bis halls creek.

da wir einen tag voraus sind, wollten wir beim wolfe creek meteor crater übernachten, aber nach der letzten nacht und dem lästigen wind lassen wir die idee zu gunsten eines hotelzimmers in hall creek fallen.

zwischen yuemdumu und hier 2 road trains und 10 autos (750km)

unser obst und gemüse müssen wir bei der quarantänestatoon wegschmeissen.

da halls creek motel ist immer noch gleich gut und sympatisch wie schon vor 15 und 10 jahren.

wäasche waschen und osso bucco.

33507 km heute 589.6 km

Di, 24. 9. 2019 Halls Creek – Wolfe Creek Meteorkrater

wir haben uns entschlosen, das programm leicht abzuändern.

heute nacht wollen wir wieder in die tanami zurück und dann beim wolfe creek schlafen. wir gehen den tag deshalb mit einem frühstück im russian jacks gemütlich an.

tanken 33508 km nach 862.5 km 45.49 ltr 164.9/ ltr 75$ nicht voll

einkaufen für heute nacht beim krater

um 12 sind wir da und begehen einen teil der kraterr and wlks.

wir suchen einen optimalen platz für himmelsaufnahmen auf dem camp ground.

ein wasser hat geleakt. wäsche etwas nass.

stewi aufbauen.

zuerst sond wir allein, aber bis sonnenuntergang befinden sich ca zehn fahrzeuge, meist mit anhänger und zwei motorräder auf dem campground.

das wetter ist schön mit einigen cirren gegen westen.

wir machen uns etwas breit. damit niemand die sicht nach süden und westen verdecken kann, aber es ist kein problem.

uns gelingen einige milchstrassen und zodiakallichtaufnahmen.

während den sechs sekündigen belichtungen mit der canon eos 5 d mark ii kann ich mit einer taschenlampe pa und useren wagen mit dem zelt anstrahlen, was reizvolle stimmungsbilder ergibt.

33658 km heute 151.1 km

Mi, 25. 9. 2019 Wolfe Creek Meteorkrater – Halls Creek

es war die ganze macht windstill id  it sonnenaufgang beginnt der typische wind aus osten zu blasen.

wir lassen es gemütlich angehen, denn heute wollen wir nur die 150 km zurück nach halls creek fahren und dort in bungalows uu schlafen.

wir kaufen kartoffeln und zwiebeln. 

im info kaufen wir postkarten ind im postoffice nebenan briefmarken.

das mittagessen brutzelt pa auf dem bbq grill des motels. wir gönnen uns ein kurzes bad im pool und weil wir abends keinen  hunger habe, gibts asiatische nudelsuppe zu einem glas rotwein.

33808 km heute 149.8 km

Do, 26. 9. 2019 Halls Creek – Purnululu NP

gemütliches frühstück im russian jacks.

in der nacht habe ich die email an m bärwart mit einer möglichen unterkunfrt in las grutas beantwortet.

üostkarten einwerfenund einen ersten versuch mit der elektrischen pneupumpe. mässiger erfolg.

wir fahren nordwärts zum ord river und dann die piste in den purnululu np hoch. verglichen mit früher ist die fahrt jetzt ein kimderspiel und wäre mit einem 2wd machbar.

es ist ein wolkenloser heisser tag und so beschliessen wir nach dem bezahlen der camping und np fee für einen 30 min flug über die bungöe bungles.

dann fahren wir kurz zum elephant rock und nach picaninny, aber der walk zur cathedral gorge ersparen wir uns.

auf dem walardi camp ground beziehen wir nr 17, weil man von dort ins bachbett hinunter gehen kann, was für astroaufnahmen besser ist als im waldigen campground.

35015 km heute 206.3 km

Fr, 27. 9. 2019 Purnululu NP – Halls Creek

gut geschlafen.

fahrt zur echidna chasm.

dann wieder hinunter die ruppige piste bis zum highway. gestern wie heute brauchten wir bei vorsichtiger fahrt 90 min, als halb so lange wie vor 15 jahren.

baustalle. warten 15 min

diesel wird knapp.

tanken halls creek 34220 km seit 712.2 km 109.7 ltr 183.4$ 166.9/ ltr.

es ist brütend heiss, als wir uns um 1400 entscheiden, wieder ins hc motel zu ziehen.

pa brutzelt wieder am grill. duschen un d wäsche waschen.

zur nacht gibt es champagner und laksa suppe im zimmer.

34221 heute 206.2

Sa, 28. 9. 2019 Halls Creek – Fitzroy Crossing

frühstück im zimmer.

einkauf abfahrt um 0800

herliches wetter

ngumpan

fitzroy crossing ist woeder aufgebaut.

kein pneudruck möglich

river hat etwas wasser, aber fliesst nicht.

schauen uns im alten campground um, aber der neue bei der lodge östlich des flusses ist toller.

bier auf der veranda weil in der glotze sport läuft und jeder tisch besetzt ist.

viele leine kängurus hüpfen in der anlage umher.

34518 km jeute 296.9 km

So, 29. 9. 2019 Fitzroy Crossing – Windjana Gorge

frühstückin der küche.

um 0815 kaufen wir an der tankstelle getränke und machen uns auf den weg in die windjana gorge.

poste faitfieöd öeoüold road ist in gutem zustand.

schwRze kreten der king leopold rNge.

kurzer walk in die eingangshöhle des tunnel creeks.

in der windjana gorge können wir uns wieder genau dort platzieren wie vor zehn jahren.

fast keinen hunger, aber grossen durst.

walk in die gorge.

keine fledermäuse auf der nördlichen seite des flusses, dafür etwa hundert krokodile.

34667 km heute 149.6 km

Mo, 30. 9. 2019 Windjana Gorge - Derby

super geschlafen.

nach frühstück kurzer walk in die gorge und auf die andere seite mit den flughunden.

fahrt auf der fairfield windjana road bis zur gibb river road und dNn nach westen richtg derby.

viele boab trees.

in derby beziehen wir das derby lodge motel, sehr einfach aber günstig und uns genügend.

imbiss beim wharf cafe. 

plauderei mit einem österreichschen paar, das auch die gibb river road befahren hat.

auf der fahrt zum woolworths muss röbi blasen, aber alles ok.

bier im spinifex hotel.

wir machen eine trockenübung für die sechsstündige ebbe-flut fotosession morgen und fahren zur werft, um einen idealen standort zu finden.

nachtessen im spinifexhotel visavis.

34830 km heute 162.6 km

Di 1. 10. 2019 Derby (Ebbe-Flut-Film)

super geschlafen. heute ist der grosse tag für den gezeitenfilm. das wird hart, von 1000 bis 1600 an der prallen sonne.

schade, dass nicht sehr gut zum motel geschaut wird. da liegen kippen auf einem tisch unter dem nichtraucherzeichen...

um 0930 vahren wir zur runden jetty und parken den wagen mit sicht nach süden. so kommt am wenigsten sonnenwärme ins wageninnere.

wir stellen die beiden stative auf und montieren die kameras mit sicht nach mordosten, wo jetzt ein grosses küstengebiet trocken liegt.

eigentlich hätte um 1000 ebbe sein sollen, aber das ist offensichtlich nicht korrekt. noch zieht sich das meer zurück und immer mehr sandbänke werden sichtbar.

etwas nach elf uhr sehen wir, dass die flut einzusetzen beginnt. erst langsam, dann immer schneller.

es ist ein wunderschöner wolkenloser tag mit einer leichten brise aus norden, die uns den tag angenehm auszuhalten hilft.

wir holen seafood basket und eiskaffee vom takeaway des wharf cafes. weitere getränke haben wir im kühlschrank des wagens.

alle zehn resp. dreissig sekunden werden die kameras ausgelöst.

schon bald sind wir sicher, dass der stromverbrauch für das 230 v netzteil kein problem für die batterie sein wird, denn das netzteil wird kaum warm.

um 1630, also nach sieben stunden unter der prallen sonne, beginnt das neer, sich wieder zurückzuziehen und wir beenden das projekt. ein voller erfolg.

wieder im motel tauschen wir die kamerachips und sichern so die siebenstunden zeitrafferbilder.

zum sonnenuntergang fahren wir nochmals kurz zur wrft.

dann kochen wir die ersehnte nudelsuppe in der motelküche.

dieses wird sicher einer der unvergessenen tage in australien sein.

Eindrücklicher Unterschied zwischen Ebbe und Flut bei der Werft in Derby. Links: Ebbe um 11:06 Uhr. Rechts: Springflut um 15:57 Uhr.

 

Mi, 2. 10. 2019 Derby – Gibb River Road (Bad Hill)

dis zur abzw windjana ist die gibb riverroad geteert, ab dann gravel.

entgegen den horrorgeschischten ist die strasse in einem guten zustand.

napiet tange mit ihren schwarzen felsen.

king victoria head.

tanken mt barnett 35144  923.7 km 210.-/ ltr 57 ltr 119.80 $

die nächsten km ist die iste wie ein roter teppich.

tortilla wolken knapp vor regen.

wir wollen weiterfahren bis ellenbrae, von dem man gutes gelesen hat, aber als wir um 1700 ankommen, steht wieder ein schild auf der strasse wie 2004, geschlossen bis nach der regenzeit.

also fahren wir bei tiefstehender sonne etwas weiter bis zum bad hill, wo wir nun zum zweiten mal wild campen.

astronomie ist nicht mehr sinnvoll, denn das licht der schmalen mondsichel stört in der sandigen luft bereits enorm.

in der nacht fährt ein konvoi von  sechs fahrzeugen vorbei, ansonsten sind wir allein.

35323 km heute 492.6 km

Do, 3. 10. 2019 Gibb River Road (Bad Hill) – Timber Creek

totenstille. wir stehen um sechs auf.

die piste besteht nun aus silberfarbenem scharfkantigem gestein und wir müssen vorsichtig die letzten 200 km angehe;

den besuch beim el questro resort lassen wir aus, um heute etwas näher richtg katherine voranzukommen.

kununurra hat sich herausgeputzt.

tanken kununurra 35542 km nach 398.5 km 50 ltr 73.84 $ 147.7/ ltr

wir futtern pasta in der tankstelle und erhöhen den reifendruck auf 40/45 psi v/h.

obschon die strecke eigentlich nur zum weiterkommen dient, hat es die eine oder andere schöne felsformation.

kurzer halt bei der brücke über den victoria river.

um 1600 erreichen wir timber creek und beziehen unpowered.

kurzes bad und wäsche waschen.

ein schweizer und norw. paar beim abendessen am grill

35774 km heute 451 km

Fr, 4. 10. 2019 Timber Creek - Katherine

viele sind schon weg, als wir um 0745 uns auf den weg nach osten machen.

 die fahrt ist schöner als ich es in erinnerung hatte. viele kimbereleys

abstecher zum victoria river, aber es ist zu rouhh

kaffe im victoria river roadhouse.w das wirtepaar ist sehr nett und erzählt , dass es zwei jahre nicht mehr geregnet hat.

fast überall entlang der strecke ist verbrannter boden, eonmal lodert sogar ein buschfeuer wenige meter neben der strasse.

in katherine kaufen wir etwas zum futtern in einem stadtpark bei der alten dampflock.

dann buchen wir unpowrered und geniessen ein kurzes bad in den katherine hot springs nur wrnige hundert meter hinter dem caravan park.

einkauf bei woolwor5s, da wir perfekt alles aufgegessen haben.

bei einem bier fassen wir den entschluss, die geplante reise ab hier aufzugeben und gemütlich der westlüste entlang richtung perth zu fahren. da daduch der birdsville track, der oodnadatta track ind die great central road wegfallen, sollten unsere reifen bis zum ende durchhalten.

tanken katherine 36078 km nach 535.2 km 17.3$/ ltr 89.0 ltr 132.55$

36078 km heute 304 km

Sa, 5. 10. 2019 Katherine - Ubirr

um 0820 sind wir abfahtbereit.

pine creek lookout und kaffee

kames dean und alte filmstars.

margareth river roadhouse iced coffee

viele verbrannte runde steine.

abstecher zum nourlangie rock mit felsmalereien.

jabiru gibt es immer noch nicht.

vor ubirr muss röbi blasen. rundfahrt im merl campground.

minuten später hält uns die üolizei mit sirene an und ich sollte wieder blasen.

i did it just five minutes ago, smiling polizistin.

fahrt bis ubirr. es brennt teil immer noch, aber die behörden nehmen es gelassen. die feuer sind nicht gefährlich.

spaziergang zu den aussichtsfelsen wie im dschungelbuch.

erfrischung im border store.

wir beziehen einen platz im merl campground.

36466 km heute 387.8 km

So, 6. 10. 2019 Ubirr - Darwin

die nacht war angenehm warm, aber bereits etwas feucht.

um 0830 sind wir bereit für die abfahrt.

kaffee im border store.

paar aus konolfingen peter und barbara.

jabiru hat geschlossen.

hotel reserviert double tree by hilton.

baldachinstrasse.

window to the wetland.

hotelbezug 

essen bei thais.

36772 km heute 306.3 km

Mo, 7. 10. 2019 Darwin

frühstück im hotel, dann versuchen wir hosen oder turnschuhe zu finden.

bier, dann sushi.

spaziergang zurück durch den bicentennielpark.

wir planen die nächsten drei wochen um.

äbad im hotelpool

fotografieren den sonnenintergang.

feinstes nachtessen bisher wagyu rind mit kartoffelstock und gemuse

Di, 8. 10. 2019 Darwin - Katherine

frühstück auschecken

marjorie street

tanken 36795 km nach 717.5 km 142.9/ ltr 91.7 ltr 131.15$

pine creek eisenbahnmuseumß

pa sagt, schau nach oben. im baum sind hundere flughunde

in katherine kaufen wir etwas ein, dann bezug des riverview cgs nad in den hot springs.

camp kitchen gibt grossen abzug. dank mikrowelle können wir das grillgut doch essen.

kirzes erfriscjungsbad im pool unter palmen und mondlicht.

37094 km heute 321.4 km

Mi, 9. 10. 2019 Katherine - Kununurra

fahrt über victoria river, kaffee

wir entschliessen uns weiter als timber creek zu fahren, damit die etappe morgen nach halls creek nicht noch länger ist.

ginger beer in timber creek und ein wenig essen schinken fladen.

wir müssen obst essen, wieiil nichts nach wa eingefuhrt werden darf.

in kununurra buchen wir unpowrred am ssee.

wasser gleich mücken.

37598 km heute 504.1 km

Do, 10. 10. 2019 Kununurra – Halls Creek

tanken37599 nach 804.2 km 50 ltr 147.9( ltr 73.94$

pneu 40/45 kontrolliert

kaffe beim doom doom rh

pa bucht kimberele hotel

soeht noch gleich aus wie vor 15 jahren

bad im pool

einkaufen

37953 km heute 354.8 km

Fr, 11. 10. 2019 Halls Creek – Fitzroy Crossing

tanken 37956 km nach 356.6 km 30 ltr 50$ 166.9/ ltr

die strecke nach fc kenne wir ja bereits.

blick zur mary pool rest area.

um 1300 in fitzroy crossing.

bier wir smd praktisch alleine hier, ga z anders als vor zehn tagen.

laksa

bad im pool

schwatz im restaurant mit schweizer paar.

38242 km heute 289.8 km

 

Sa, 12. 10. 2019 Fitzroy Crossing - Broome

um acht sind wir abfahrbereit.

tanken 38245 km nach 289 km 30 ltr 53.5$ 188.9/ ltr

bei abzw zur windjana gorge gerade aus.

pause bei willare rh.

roebuck lassen wir aus.

in broome auf cable beach camp ground, dann fahrt in die stadt zum einkaufen bei woolworth und zm juwelier geschenk für dominique.

einfaches essen noodle soup und wein in camp kitchen allein

wolkenloser himmel fast vollmond aber feuchte luft. um 1915 ist längst nacht und wir duschen und kriechen ins dachzelt.

39762 km heute 408.5 km

So, 13. 10. 2019 Broome – Eighty Miles Beach

wir haben schlecht geschlafen, denn wegen fehlender durchlüftuung war die luft extrem stickig, nahe bei atemnot.

wir sind nicht sicher, ob wir nochmals in diesem dschungel übernachten wollen.

um 0900 fahren wir an den strand.

jübsch fahrt in die stadt

tanken broome 38662 km nacj 416.0 km 165.9/ ltr 100 ltr 165.9$

nach dem broome hwy biegen wir in den great northhern hwy. gegend sehr flach

kaffe im sandfire rh.

wir entschliessen uns, am 80 miles beach zu übernachten.

es sind 95% luftfeuchte, aber wir wissen, wie wir uns dagagan wehren können. den unnützen zeltlappen, der den eingang verschliesst, binden wir mit einer schnur woweit hoch, wie es nur geht.

ebbe. das meer ist vielleicht einen km weit draussen, so dass wir nicht bis dran spazieren.

grill unter aufgehendem fast vollen mond.

39032 km heute 381.4 km

Mo, 14. 10. 2019 Eighty Miles Beach – Port Hedland

wir gehen nach dem frühstück nochmals zum strand. jetzt ist das meer viel näher als gestern.

kaffee beim pardoo rh.

vom kimbereley geht es jatzt in die pilbaraß

tanken port hedland 39380 nach 626.6 km 157.9/ ltr 80 ltr 126.3$

in port headland erwischen wir gerade einen eisenerzzug bei der einfahrt zum port.

hotel esplanade.

wäsche waschen.

spaziergang zm hafen.

tumbler.

fahrt zur rio tinto saline.

abendessen im hotel

39305 km heute 272.2 km

Di, 15. 10. 2019 Port Hedland - Karratha

frühstück inkl.

fahrt nach roebourne, mittagessen nudeln 

dampier caravan park mückig

gaswerk dampier

caravanpark karratha.

39643 km heute 338.5 km

Mi, 16. 10. 2019 Karratha – Tom Price

wir sind kurz nach acht reisefertig.

einkauf bei woolworths und kafee

wir überlegen und enzscheiden uns für die fahrt auf der piste nach tom rice, weil wir zwei tage vorsprung haben.

tanken karratha 39661 km nach 372. km 46.8 ltr 161.9/ ltr 75.77$

druck auf 37/42 reduziert.

die ersten beunzig km sind geteert, der rest ist dann wieder eine piste.

über weite strecken geht es der eisenbahn entlang, die der eisenerzmine rio tinte gehört und von vom prize nach dampier führt.

entsprechend gepflegt ist die piste, weil sie offensichtlich von den minenarbeiten benutzt wird.

touristen treffen wir keine an.

nach dem millstreM np erreichen wir die hamersley gorge am nördlichen ende des karijini nps. wir versuchen eine unterkunft in der windawarri lodge zu buchen, aber das ist uns zu teuer, also buchen wir unpowered im caravan park wie vor zehn jahren.

wieder in der stadt erfahren wir, dass diese wochen keine minenführungen angenoten weden, schade.

da man in der rio tinto kantine gut essen kann, mischen wir uns unter die arbeiten und geniessen kantinenessen.

tom price 40003 km heute 359.7 km

Do, 17. 10. 2019 Tom Price

schon kurz nach acht fahrt zum karijini visitor center. zwischenstop beim memorial square.

wir wagen mochmals eine gravel road.

weanu gorge mit oxer lookout

tanken zom price 50236 km nach 575.2 km 168.9/ ltr 65.94 ltr 111.45$

mittagessen im tom price park würstli und gemüse.

iced coffe im städtchen.

papageien füttern.

tom price 40257 km heute 254.1 km

Fr, 18. 10. 2019 Tom Price – Coral Bay

fahrt mach paraburdoo, um eventuell zu pumpen und den wagen zu waschen. kaffee im roadhouse, aber mit waschen ist nix. bummel durch die schöne hauptstrasse.

unser ziel nanutarra erreichen wir um 1300, aber es sieht nicht einladend aus. der campground ist eigentlich mur ein parkplatz.

so entscheiden wir uns, die strecke bis coral bay unter die räder zu nehmen.

um 1700 sind wir da. voll.unser platz ist ist neuen närdlichen zeil.

nach der über 600 km langen fahrt lassen wir es uns gut gehen: sparkling white und dann ribs mit mash...

coral bay 40865 km heute 607.7 km

Sa, 19. 10. 2019 Coral Bay

als es tagt, tropft plötzlich wasser, wahsrsch. tauwasser auf unsere gesichter...

es ist bewölkt, aber es hat nicht geregnet.

So, 20. 10. 2019 Coral Bay - Carnarvon

kurz zur aussicht

minylia bridge rh kaffee

tanken carnarvon 41110 km nach 873.6 km 100 ltr 158.9 $ 158.9/ ltr

in carnarvon buchen wir ein motel

kaffee beim jetty, dessen bahn nicht mehr in betrieb ist

fahrt zu den quobba blowholes

besich der otc antenne

nachtessen im motel brutzelplatte.

cRnarvon 41272 km heute 407.0 km

Mo, 21. 10. 2019 Carnarvon - Denham

im günstigen motel ist frühstück inbegrifen.

merkwürdiger kaffee...

wir buchen für denmham ein zimmer

wooramel rh kaffee

over.ander rh pommes zu viel

auf den world heritage drive richtg denham

kurzer blick nach hamelin pool

eagle bluff lookout hotel an der knight terrace mit blick aufs meer.

denham 41627 km heute 353.8 km

nachtessen im restaurant

milchstrassenaufnahme vom hafen aus

Di, 22. 10. 2019 Denham – Hamelin Pool

wir fahren bis monkey mia, um zu frühstücken.

delhine üelikane walk aber keine tiere

eagle bluff ein hai

shell beach

hamelin pool fajm kabine.

walk zu den muschelkalkblöcken und den stromatolithen bei ebbe

vortrag über die telegraph station vom lawrence aus manchester.

nudelsuppe im zimmer

herrlicher sonnenuntergang und sternenhimmel.

familie sieht nichts ausser vier handys.

41192 km heute 166 km

Mi, 23. 10. 2019 Hamelin Pool - Geraldton

leicht bewölkt.

die letzte milch und müsli im zimmer.

kurzer letzter blick zu den stromatoliten.

tanken overlander rh 41827 km nach 717.8 km 70 ltr 161.9/ ltr 113.32$

kaffee

billabong th iced kaffee

wir entscheiden uns für den umweg über kalbarri.

lookout

grosse wellen

mittagessen seFood basket und fritten

lookouts

70 km vor northhampton schlGRtig getreidefelder.

geralton ibis gebucht.

schöne promenade mit 80 cm glaskugel

ibis stile hotel

nachtessen im restaurant statt chin. suppe

42245 km heute 452.4 km

Do, 24. 10. 2019 Geraldton - Cervantes

frühstück im zimmer. buchen zwei mal Cervantes

hoodie wetter 0900 abfahrt besuch beim leuchtturm

tanken 42257 km nach 430 km 30 ltr 44.36$ 147.9/ ltr

reifendruck 40/45 eingestellt.

dongara strand und memorial eines gesunkenen schiffes.

der küste entlang weisse sanddünen.

kirzer abstecher zum sLzigen lake bindoon.

eiskaffee in murien bay

old ketty memorial.

in Cervantes zimmerbezug im pinnacles motel.

nachtessen atlantic salmon und mashed potato wis vegis

fahrt zu den pinnacles bei sonnenuntergang zwei känguruhs , eines sitzt am strassenrand, das andere hüpft über die strasse.

n der pinnacles desert hüpft ei grosses känguruh vor einer gruppe asiatischer touristen davon.

als es einnachtet, sind vielleicht drei fahrzeuge vor ort.

aufnahmen des zodiakallichtes und der milchstrasse gelingen.

wir sind happy und fahren äusserst vorsichtig nach hause.

42535 km heute 288.7 km

Fr, 25. 10. 2019 Cervantes

frühstück im restaurant.

fahrt nach jurien bay und leeman

tanken jurien bay 42742 km  ach 484.2 km 50 ltr 76.5$ 152.9/ ltr

auto zurecht machen für die morgige abgabe.

nachtessen im Cervantes restaurant, wie üblich.

42768 km heute 234.4 km

 

perth 43003 km heute 235.4 km tank ein viertel voll.

 

Sa, 26. 10. 2019 Cervantes – Perth (Abflug) (235 km)

Das Auto ist abgabebereit. Müsli, Milch und Obst reichen genau für das heutige letzte Frühstück. Da wir den Wagen erst am Nachmittag los werden wollen, haben wir genügend Zeit für einen Abstecher nach Lancelin, neunzig Autominuten von Perth entfernt.

fahrt nach lancelin. dünensnöben

um 1500 autoabgabe bei britz in Perth geht sehr schnell.

wir melden Schaden an windschutzscheibe.

750$ für zwei reifen warden rückvergütet.

abgabe geht so schnell, dass wir nicht einmal unsere gekauften artikel schenken kölnnen.

perth 43003 km heute 235.4 km tank ein viertel voll.

 


 

 

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